Die Montage eines Doppelstabmattenzauns kostet inklusive Material meist zwischen 60 und 150 Euro pro laufendem Meter — Ecken, Tore und der Untergrund treiben den Preis nach oben. Der Ablauf folgt einem festen Schema aus Pfostenraster, Hülse und Klemmhaltern.

Ein Doppelstabmattenzaun gehört zu den am häufigsten montierten Zaunarten im Havelland: robust, pflegearm und mit einem festen Elementraster, das die Montage planbar macht — solange Pfostenabstand und Untergrund von Anfang an stimmen. Dieser Ratgeber zeigt, was die Montage kostet, wie sie Schritt für Schritt abläuft und wo typische Fehler passieren.
Am Markt liegen Doppelstabmattenzäune inklusive Montage meist zwischen etwa 60 und 150 Euro pro laufendem Meter, je nach Höhe, Boden und Anzahl der Ecken. Sichtbare Angebote in der Region starten bei rund 55 bis 90 Euro pro Meter für einfache, gerade Streckenabschnitte auf gutem Untergrund; Ecken, Tore und schwieriger Boden schieben den Preis nach oben. Genaue Zahlen für Ihr Grundstück gibt es nach der kostenlosen Besichtigung als Festpreis.
Der Standard bei Doppelstabmattenzäunen ist die Einschlaghülse, nicht das Betonfundament — auf normalem Boden lässt sich ein Pfosten so in wenigen Minuten setzen, statt tagelang auf Aushärtezeit zu warten. Einbetoniert werden in der Regel nur End-, Eck- und Torpfosten, dazu Pfosten auf sehr sandigem oder aufgeschüttetem Untergrund, wo eine Hülse keinen sicheren Halt findet.
Als Faustregel für die Pfostenlänge gilt: Zaunhöhe plus rund 60 Zentimeter, damit genug Pfosten im Boden steckt. Bei Zäunen bis 1,43 Meter Höhe reichen meist 75 Zentimeter lange Hülsen, darüber — bis 1,83 Meter — braucht es 90 Zentimeter lange Hülsen für sicheren Stand.
Wie tief ein Zaunpfosten einbetoniert werden muss, schreibt keine Norm vor. Üblich in der Praxis ist ein Punktfundament von etwa 60 bis 80 Zentimetern Tiefe (frostfrei) bei rund 20 bis 30 Zentimetern Durchmesser; die Einschlaghülse selbst ist meist rund 75 Zentimeter lang. Das sind Richtwerte aus der Praxis, keine verbindliche Vorschrift.
Doppelstabmatten gibt es in genormten Höhenstufen und zwei gängigen Drahtstärken:
| Höhe | Drahtstärke | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| 83–103 cm | 6/5/6 mm | Beeteinfassung, niedrige Grundstücksgrenze |
| 123–143 cm | 6/5/6 mm | klassischer Gartenzaun, Grundstücksabgrenzung |
| 163–183 cm | 6/5/6 oder 8/6/8 mm | Sichtschutz mit nachgerüsteten Sichtschutzstreifen, höchste Stufe ohne Baugenehmigung |
„6/5/6“ und „8/6/8“ bezeichnen die Drahtdurchmesser in Millimetern, außen/innen/außen. 8/6/8 ist die stabilere, schwerere Ausführung — sinnvoll bei größeren Feldhöhen oder wenn der Zaun mehr aushalten soll als die reine Grundstücksabgrenzung. Wir montieren Doppelstab bis 183 Zentimeter Höhe: Zäune über 2 Meter brauchen eine Baugenehmigung, die wir nicht beantragen (§ 61 Abs. 2 Nr. 7 BbgBO).
Doppelstabmatten kommen in festen Elementbreiten. An jeder Ecke oder an einer Restlänge, die nicht exakt ins Raster passt, braucht es ein angepasstes Passfeld oder einen zusätzlichen Eckpfosten. Das ist der Punkt, an dem Eigenbau-Projekte häufig an Optik verlieren — ein falsch abgestecktes Raster fällt oft erst an der letzten Ecke auf, wenn sich der Fehler nicht mehr korrigieren lässt, ohne Material zu verschneiden. Bei der Besichtigung planen wir das Raster deshalb einmal komplett um das Grundstück, bevor der erste Pfosten gesetzt wird.
Doppelstabmatten sind starre Elemente — sie lassen sich nicht biegen, um einem Gefälle zu folgen. Bei echter Hanglage gibt es deshalb nur zwei Wege: Stufenbau oder Gefälle-Montage. Beim Stufenbau bleibt jede einzelne Matte waagerecht, der Zaun steigt in Absätzen den Hang hinauf. Die Pfosten fallen dabei unterschiedlich lang aus, und unter jeder Matte entsteht eine Lücke zum Boden, die sich mit einer Unterfüllung oder einer Sockelleiste schließen lässt. Gefälle-Montage — der ganze Abschnitt folgt schräg der Hangneigung — funktioniert nur bei geringem Gefälle und mit Gelenk-Montagefüßen, sonst verzieht sich das Rasterbild sichtbar.
Ein Staketenzaun aus Rollenware hat dieses Problem nicht: Er folgt dem Gelände direkt, ohne Stufen oder Sonderteile.
Der Mehraufwand bei einem Zaun am Hang — zusätzliche Pfosten, angepasste Passfelder, mehr Zeit pro Meter — treibt den Preis über den einer geraden Strecke. Im Havelland ist das selten ein Thema: Die meisten Grundstücke liegen eben, spürbare Hanglagen finden sich eher Richtung Werder oder am Havelufer.
Wer sich beim Bau noch nicht für Sichtschutz entscheiden will, kann das offenlassen: Sichtschutzstreifen aus Kunststoff lassen sich nachträglich in die Matten einflechten, ohne den Zaun neu aufzubauen. Das lohnt sich vor allem, wenn Nachbarschaft oder Bepflanzung sich noch ändern können und die endgültige Entscheidung erst nach dem Einzug fallen soll.
Auf Sandboden, wie er im westlichen Havelland verbreitet ist, lässt sich ein gerader Zaunabschnitt ohne Ecken und Tor in Eigenregie montieren, wenn Raster und Lot sauber sitzen. Sobald Ecken, ein Tor oder ein Gefälle im Grundstück dazukommen, braucht es Gelenk-Montagefüße oder angepasste Passfelder — Fehler daran fallen erst am Ende auf, wenn sie sich nicht mehr unauffällig korrigieren lassen.
Vor jedem Pfostenloch lohnt außerdem eine Leitungsauskunft, etwa über das bundesweite BIL-Portal: Wer ohne Auskunft gräbt und eine Leitung beschädigt, haftet in der Regel selbst — unabhängig davon, ob der Schaden auf öffentlichem oder privatem Grund entsteht. Rechtliche Fragen rund um Genehmigung und Grenzverlauf beantwortet der Ratgeber Zaun-Genehmigung Brandenburg, Marktpreise für andere Zaunarten der Ratgeber Zaun Kosten: Preise pro Meter. Alle Zaunarten und die passende Referenz finden Sie auf der Seite Zaunbau im Havelland.
Steht noch eine Hecke auf der Grenze, planen wir Heckenentfernung und Zaunmontage als einen Auftrag — die Rodung ist nur zwischen Oktober und Februar erlaubt. Und wer den Garten dahinter gleich mitpflegen lassen will, bündelt das mit der Gartenpflege im Havelland.
Kurz und ehrlich beantwortet. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie uns per WhatsApp.
Am Markt liegen die Preise inklusive Montage meist zwischen 60 und 150 Euro pro laufendem Meter, je nach Höhe, Boden und Anzahl der Ecken. Den genauen Preis für Ihr Grundstück nennen wir nach der kostenlosen Besichtigung als Festpreis.
Nein, Standard ist die Einschlaghülse. Einbetoniert werden in der Regel nur End-, Eck- und Torpfosten sowie Pfosten auf sehr sandigem oder aufgeschüttetem Untergrund.
Für spürbaren Sichtschutz eignen sich Höhen ab 163 Zentimetern, meist kombiniert mit nachgerüsteten Sichtschutzstreifen. Bis 183 Zentimeter bleiben Sie ohne Baugenehmigung auf der sicheren Seite — höher montieren wir nicht, weil das eine Baugenehmigung erfordert (§ 61 Abs. 2 Nr. 7 BbgBO).
Die Zahlen geben die Drahtdurchmesser in Millimetern an, außen/innen/außen. 8/6/8 ist die stabilere, schwerere Ausführung als das Standardmaß 6/5/6 und eignet sich für größere Feldhöhen oder erhöhte Stabilitätsanforderungen.
Für einen geraden Abschnitt ohne Ecken und Tor auf gutem Boden ist das technisch machbar, wenn Pfostenraster und Lot sauber sitzen. Bei Ecken, Toren oder Gefälle im Grundstück steigt der Aufwand schnell, und Fehler im Raster lassen sich später kaum noch korrigieren.
Bei Pfosten in Einschlaghülsen ist ein überschaubarer Abschnitt meist an einem Tag montiert. Kommen einbetonierte End- oder Torpfosten dazu, braucht der Beton zusätzliche Aushärtezeit — dafür ist oft ein zweiter Termin sinnvoll.
Ja, aber nur im Stufenbau: Jede Matte bleibt waagerecht, die Pfosten werden pro Stufe unterschiedlich lang gesetzt, und die Lücke unter der Matte schließt eine Unterfüllung oder Sockelleiste. Bei geringem Gefälle ist auch eine schräge Montage mit Gelenk-Montagefüßen möglich. Beides bedeutet mehr Aufwand als eine gerade Strecke und wirkt sich auf den Preis aus.
Dazu haben wir noch keine Antwort notiert — fragen Sie uns direkt per WhatsApp, wir antworten meist in Stunden.
Sie überlegen, ob sich Ihr Doppelstabmattenzaun in Eigenregie oder mit Fachbetrieb lohnt? Wir besichtigen kostenlos in Falkensee und im Havelland, prüfen Raster, Boden und Ecken vor Ort und nennen einen Festpreis. Ein Foto der Zaunlinie per WhatsApp genügt für eine erste Einschätzung noch am selben Tag.
Ein Zaun kostet je nach Art meist zwischen 60 und 150 Euro pro laufendem Meter inklusive Montage — Doppelstabmatten liegen eher am unteren Ende, Staketenzäune in der Mitte. Für Sichtschutzsysteme aus WPC oder Holz gibt es bislang nur einen groben Einstiegswert. Die Tabelle unten zeigt die Marktspannen je Zaunart, dazu ein echtes Rechenbeispiel aus Falkensee.
Lesen →In Brandenburg sind Zäune bis 2 Meter Höhe meist ohne Genehmigung erlaubt, außer im Außenbereich oder bei geschlossener Mauerbauweise (§ 61 Abs. 2 Nr. 7 BbgBO). Wer einfrieden muss, zu welcher Grenze und wer die Kosten trägt, regelt zusätzlich das Brandenburgische Nachbarrechtsgesetz.
Lesen →Die Kosten für den Winterdienst hängen von Fläche, Häufigkeit und Leistungsumfang ab — kein Pauschalpreis ohne Vor-Ort-Besichtigung.
Lesen →Kostenlose Besichtigung, Festpreis, dann erledigt.